Verluste eingrenzen, Abläufe verstehen
Wiederkehrende Fehlbestände können durch Diebstahl entstehen, aber ebenso durch Buchungsfehler, unklare Übergaben oder Schwächen in der Lagerorganisation. Eine seriöse Aufklärung beginnt daher mit einer belastbaren Verlustanalyse: Was fehlt tatsächlich, wann war es zuletzt nachweisbar vorhanden und wer hatte im relevanten Zeitraum Zugriff?
QUINTEGO verbindet Bestands- und Prozessdaten mit konkreten Feststellungen vor Ort. Warenbewegungen, Schlüssel- und Zutrittskonzepte, Schichtwechsel, Lieferungen, Seriennummern und vorhandene Aufzeichnungen werden auf zeitliche und sachliche Zusammenhänge geprüft. Der Untersuchungsumfang bleibt auf die definierten Verlustschwerpunkte begrenzt.

Vom Fehlbestand zur überprüfbaren Ereigniskette
Gemeinsam mit der verantwortlichen Stelle werden Verlustbild, Schadenshöhe, kritische Zonen und mögliche Prozessursachen erfasst. Daraus entsteht eine Hypothesenmatrix, die sowohl vorsätzliches Handeln als auch betriebliche Fehlerquellen berücksichtigt und die geeigneten Prüfmaßnahmen priorisiert.

Ermittlungs- und Dokumentationsmaßnahmen werden so gewählt, dass Betriebsabläufe möglichst wenig beeinträchtigt werden. Relevante Beobachtungen, Zeitbezüge und Beweismittel werden nachvollziehbar gesichert; vorschnelle persönliche Zuschreibungen vermeiden wir.
Prüfansätze bei wiederkehrenden Verlusten
- Bestands-, Schwund- und Zeitfensteranalyse
- Prüfung von Warenwegen, Übergaben und Zugriffsberechtigungen
- Abgleich vorhandener Dokumentation mit tatsächlichen Betriebsabläufen
- Gezielte operative Maßnahmen bei hinreichend konkreter Verdachtslage
- Belastbare Abschlussdokumentation mit Präventionsempfehlungen